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Onlinemarketing – soziale Netzwerke richtig nutzen

Soziale Netzwerke
Früher war die Marketing-Welt noch überschaubar: Kleinanzeigen, Mund-zu-Mund-Propaganda und die Gelben Seiten. Doch heute setzen viele Betreiber auf das Internet und dabei nicht nur auf die eigene Webseite, sondern auch auf Facebook, Google+ und Xing, um neue Kunden zu gewinnen.

Im Web 3.0 ist das Social-Media-Marketing ein wichtiger Bestandteil jeder Marketing-Strategie geworden. Dabei ist für die Unternehmen besonders wichtig, eine Antwort auf die Frage zu erhalten, welcher Soziale Media Kanal genutzt werden soll. Reicht beispielsweise Facebook aus oder spielen auch Twitter, Google+ und Instagram eine Rolle? Zudem besteht auch die Frage, welche weiteren Social-Media-Plattformen überhaupt für ein Unternehmen interessant sind.

An Facebook kommt niemand mehr vorbei

Wird über Social Media gesprochen, dann kommt niemand mehr an Facebook vorbei. Selbst durch das Aufkommen neuer Portale in den vergangenen Jahren hat sich daran nichts geändert. Dem Social Media Marketing Industry Report ist zu entnehmen, dass Mark Zuckerberg mit Facebook weiterhin das meistgenutzte Social Network ist. Von 93 % der befragten Marketing-Spezialisten wurde Facebook genutzt und das trotz vorhandener professioneller Netzwerke wie Xing, Linkedin, SlideShare & Co.

Facebook gilt als die Mutter aller Social-Media-Plattformen und hier geht es überwiegend um die Kommunikation zwischen den Mitgliedern – darüber hinaus auch um die Kommunikation zwischen Verbraucher und Unternehmen. Ständig kommt aus auf den offiziellen Profilen von Dienstleistern und Unternehmen zum Austausch, sei es Lob, Kritik oder Erfahrungen. Bei dieser Echtzeit-Interaktion handelt es sich um eine große Herausforderung an das Community-Management, aber die Kundenbindung kann deutlich gestärkt werden. Daher gehört Facebook mittlerweile zum Standardrepertoire der meisten Unternehmen, da die Plattform als globale Vermarktungs- und Interaktionsplattform eine außerordentliche Reichweite aufweist. Werden die interessanten Facebook-Posts von den Nutzern geteilt, dann verbreiten sie sich in rasanter Geschwindigkeit und erreichen zahlreiche Leser. Dabei handelt es sich um das „go viral“-Phänomen (viral gehen).

Die professionellen Netzwerke: Xing, Linkedin & Co.

Von den Experten wird eine strikte Trennung der privaten und geschäftlichen Social-Media-Profilen empfohlen. So wird von vielen Unternehmen den Mitarbeitern davon abgeraten, über Facebook mit den Geschäftskontakten zu kommunizieren. Eben diese Haltung machen sich Linkedin und Xing zunutze, die gezielt zum Austausch zwischen Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Bewerbern und Unternehmen dienen. Diese professionellen Netzwerke bieten alle Vorzüge und Kommunikationsmöglichkeiten des Social Networks, doch setzen im Gegensatz zu Facebook auf die Seriosität der Inhalt.

Xing zählt im deutschen Sprachraum rund 8 Mio. Nutzer und darunter findet sich auch das Xing Profil von Herrn Rom. Xing dient den „Mitgliedern“ mit seiner Professionalität, um aktiven Kontakt zu anderen Mitgliedern zu pflegen und als digitales Adressbuch. Vornehmlich dient XING dem Ausbau des beruflichen Netzwerkes, der Jobsuche und Kontoverwaltung. Es können allerdings auch themenspezifische Gruppen genutzt werden, um Spezialisten der eigenen Branche zu finden. Hier sind die privaten Profile und Unternehmensprofile Anlaufstelle für Auftraggeber, Arbeitgeber und Headhunter, die auf der Suche nach Mitarbeitern sind. Ein weiterer Vorteil von XING ist, dass die Unternehmensdarstellung ein authentisches Bild liefert, da ehemalige und aktuelle Mitarbeiter, Kunden etc. eine Bewertung abgeben können. Zudem gibt es über 74.000 Online-Fachgruppen, wo es möglich ist, fachlichen Rat zu suchen oder Geschäftsideen zu teilen oder zu entwickeln.

Erst die Zielgruppe, dann der Kanal

Soll ein erfolgreiches Marketing über die Social-Media-Plattformen erfolgen, dann ist es wichtig, dass sich das Unternehmen lediglich auf die konzentriert, die auch zur Zielgruppe passen. Denn was nützt die größte Reichweite, wenn die eigene Zielgruppe nicht erreicht wird? Allerdings setzt eine zielgruppenspezifische Planung auch voraus, dass der Unternehmer seine Kunden kennt und weiß, welche Kanäle genutzt werden. Die großen Unternehmen haben die Möglichkeit, Marktforschungen vorzunehmen. Doch hier ist der finanzielle Aufwand sehr hoch und das dürfte sich für die kleineren Unternehmen nicht rentieren.

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Gegenüber dem Kunden ist es möglich, mit entsprechenden Videos die Funktionsweise von innovativen Produkten oder …

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