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Ratenkredite: Studie nahm 22 Banken unter die Lupe


Reicht das Ersparte nicht aus, um sich einen lang gehegten Konsumwunsch zu erfüllen, werden gerne Kredite genutzt. Immer häufiger werden diese über das Internet abgeschlossen. Doch unabhängig, ob Bankfiliale oder online: Neben einem günstigen Zinssatz sind Kunden auch ein guter Service und eine zuverlässige Beratung des Kreditgebers wichtig. „Focus Money“ (Ausgabe 22/2015) hat deshalb gemeinsam mit dem Kölner Analyse- und Beratungshaus ServiceValue die Fairness der Anbieter von Ratenkrediten untersucht. Dabei kamen 22 Banken auf den Prüfstand.

Der Kunde ist König

Ganz vorne dabei waren beispielsweise die beiden Direktbanken der Volkswagen und Audi Financial Services. In der Kategorie „Faire Konditionen“ wurden von den Befragten vor allem die angemessenen Kreditzinsen und Bearbeitungsgebühren sowie der Verzicht auf versteckte Kosten besonders positiv bewertet. Auch in der Rubrik „Faire Kundenberatung“ bekamen die beiden Kreditinstitute beste Noten. Maßgeblich hier sind die Fachkompetenz und Auskunftsbereitschaft der Mitarbeiter und ihr Eingehen auf Kundenbedürfnisse. Ebenfalls Platz eins belegten die beiden Direktbanken in der Kategorie „Faire Kundenkommunikation“, in der unter anderem die Erreichbarkeit der Mitarbeiter bewertet wurde sowie die Übersichtlichkeit der Website. Entsprechend erreichten beide Direktbanken im Gesamtranking Spitzenplätze.

Laufzeit flexibel wählbar

Ratenkredite wie der „Direkt Kredit“ der beiden Online-Banken eignen sich bestens bei größeren Anschaffungen. Denn so können die Kosten gleichbleibend über einen längeren Zeitraum verteilt werden. Aktuell liegt der effektive Jahreszins bei lediglich 5,35 Prozent. Dabei ist der Kreditbetrag zwischen 1.000 und 50.000 Euro und die Laufzeit zwischen zwölf und 120 Monaten frei wählbar. Das günstige Angebot steht aber nicht nur Kunden offen, die neu einen Kredit aufnehmen, sondern auch solchen, die bereits einen Ratenkredit haben. Denn durch einen Wechsel in ein günstigeres Angebot lassen sich – abhängig von der Restschuld und der Restlaufzeit – schnell mehrere hundert Euro sparen.

Ratenkredite sind deutlich günstiger als der Dispo

Viele Bankkunden nutzen den Dispo ihres Girokontos. Das erweitert zwar den finanziellen Spielraum und ist bequem, aber meist teuer. Bis zu 14 Prozent Dispozins zahlen Kunden aktuell – das sind, gemessen an den aktuell niedrigen Marktzinsen, stolze Preise. Wer eine größere Summe für einen längeren Zeitraum wünscht, dem empfiehlt die Stiftung Warentest („Finanztest“, Heft 3/2014) beispielsweise einen deutlich günstigeren Ratenkredit oder einen Abrufkredit.

Quelle: djd, Foto: © djd/Volkswagen Financial Services

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