Spielzeug: Sicherheit geht vor

Spielzeug: Sicherheit geht vor

Schnell noch ein Geschenk für den eigenen Nachwuchs oder das Patenkind kaufen: Der Griff zu den beliebten Bausteinen oder anderem Spielzeug aus Kunststoff ist naheliegend – erst recht wenn die Zeit knapp ist. Doch schauen die Käufer dabei genau hin? „Gerade bei Spielzeug ist es wichtig, auf ein hohes Maß an Produktsicherheit zu achten – schließlich geht es um das Wohlergehen der Jüngsten“, sagt Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Ein prüfender Blick, ob das Produkt die aktuellen Richtlinien erfüllt und zusätzlich unabhängige Tests bestanden hat, sollte selbstverständlich sein.

Europäische und deutsche Richtlinien

Bezüglich des maximalen Gehaltes an Schwermetallen hat im Juli 2015 der Europäische Gerichtshof (EuGH – Aktenzeichen: C-360/14) für Klarheit gesorgt: Auch Deutschland muss seine Vorgaben weitestgehend der gültigen EU-Richtlinie anpassen. Eigene Landesgrenzwerte sind laut EuGH nur zulässig, wenn sie einen besseren Gesundheitsschutz bieten. Das Resultat: Teils sind nun die EU-Grenzwerte – etwa für Arsen oder Quecksilber – bindend, teils gelten die strengeren deutschen Richtlinien, wie für Blei. Somit ist es für Verbraucher noch wichtiger geworden, genau hinzuschauen: Hersteller von Spielsteinen und Figuren aus Kunststoff wie etwa Best-Lock legen Wert darauf, sowohl die europäischen als auch die deutschen Richtlinien zu erfüllen. Hinzu kommen weitere Qualitätsanforderungen, etwa des GS-Zeichens für „Geprüfte Sicherheit“.

Spielerisch lernen

Auch von unabhängiger Seite wird die Produktsicherheit des Spielzeugs bestätigt: „Öko-Test“ hat ein Set mit 180 Bausteinen im stapelbaren Container getestet und mit „sehr gut“ (Ausgabe 12/2008) bewertet. Die Spielsteine regen die Kreativität und das räumliche Denken der Kinder an – sie lernen somit auf spielerische Weise. Mit Spielthemen wie Feuerwehr, Polizei oder Baustelle sowie mit Lizenzthemen bekannter Comicserien wie „Mia and Me“ oder „Bibi & Tina“ wird das Sortiment abgerundet. Ein Teil der Produkte wird in Deutschland hergestellt und mit dem Hinweis „made in Germany“ versehen.

Spieleklassiker seit 70 Jahren

Kaum ein Kinderzimmer, in dem die Bausteine aus Kunststoff von Best-Lock nicht zu finden sind. Was viele nicht wissen: Der Klassiker unter den Spielzeugen ist bereits 70 Jahre alt. Im Jahr 1945 meldete der britische Kinderarzt Hilary Fisher Page seine Idee zum Patent an. Heute sind die Spielsteine verschiedener Hersteller in vielen Varianten erhältlich. Genau hinzuschauen lohnt sich, denn Anbieter wie beispielsweise Best-Lock verbinden eine hohe Produktqualität mit seinem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis – und das auch „made in Germany“.

Quelle: djd

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