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Was ist Corporate Blogging?

Corporate Blogging
Bloggen liegt im Trend und das nutzen auch Unternehmen und Organisationen. Neben der Unternehmens-Webseite bietet auch ein Unternehmens-Blog (zu Englisch Corporate Blog) viele Vorteile. Einen Blog aufzubauen und zu betreiben ist nicht einfach und erfordert viel Energie, aber wenn gut gemacht, kann dieser sogar als zusätzliche Einnahmequelle dienen. Genau wie die eigentliche Webseite ist auch ein Blog, die Visitenkarte des Unternehmens und sollte ernsthaft und professionell geführt werden.

Was genau ist ein Corporate Blog?

Einen Corporate Blog kann jeder betreiben, ganz egal, ob es sich um Kleinunternehmen oder große Konzerne handelt. Der Unternehmens-Blog ist ein Weg, um Content-Marketing zu betreiben. Inhaltlich ist der Blog, in erster Linie, an die eigene Industrie angelehnt, d.h. es werden Neuigkeiten aus der Branche veröffentlicht, Experten geben Tipps zu bestimmten Themen, Best-Practice-Beispiele werden vorgestellt und unternehmenseigene News werden präsentiert. Der Blog kann entweder intern durch einen Mitarbeiter geführt werden oder aber dieser kann von professionellen SEO-und Content-Autoren mit Branchenerfahrung im Namen des Unternehmens geführt werden.

Welche Vorteile gibt es?

Es gibt viele gute Gründe, um als Unternehmen einen eigenen Blog zu betreiben. Ein wichtiger Hintergedanke ist wohl die Markenbekanntschaft zu steigern. Wer bloggt, der stärkt seine Web-Präsenz. Je häufiger das Unternehmen Inhalte erstellt, je größer die Möglichkeit, dass es bei den Google Online-Suchergebnissen auftaucht. Mit einer guten Keyword-Strategie, kann das Unternehmen verstehen, wie Menschen online Suchen und maßgeschneiderte Inhalte erstellen, die auf die Bedürfnisse der Kunden abzielen. Anstatt die Inhalte Menschen aufzuzwingen, wenn diese die gar nicht brauchen, bieten Unternehmen Lösungen genau zum richtigen Zeitpunkt, nämlich wenn Kunden nach diesen suchen. So gewinnt man qualifizierte Leads. Laut einer Studie von HubSpot, kann ein Unternehmen, das bloggt, bis zu 55% mehr Traffic auf seiner Seite verzeichnen als Unternehmen, die keinen Blog führen.

Transparenz und Kundennähe stellen einen weiteren Punkt dar, der für einen Corporate Blog spricht. Gerade für Großunternehmen und Konzerne bietet ein Blog die Möglichkeit einen persönlicheren Bezug zu seinen Kunden aufzubauen und ihnen ein Blick hinter die Kulisse zu gestatten. Teilweise stellen die Verbraucher die Anforderung nach einem transparenterem und persönlicherem Zugang an das Unternehmen, sodass dieses mit einem Blog für bessere Kommunikation mit dem Kunden reagiert.

Ein Corporate Blog bietet außerdem eine hervorragende Plattform, um sich als Unternehmen zu positionieren, um dem Kunden seine Unternehmensziele zu vermitteln. Daneben können weitere Kundeninformationen über einen Blog gesammelt werden. Das Betreiben eines Blogs ermöglicht dem Unternehmen Zugriff auf wichtige Daten. Das Verhalten der Kunden kann nachverfolgt werden und es kann ermittelt werden, welche Aktionen der Kunde durchführt, um so zukünftige Inhalte weiter zu optimieren. Diese Erkenntnisse erlauben es einem Unternehmen sich besser zu vermarkten.

Welche Nachteile gibt es?

Neben den genannten Vorteilen gibt es auch negative Gründe, die gegen einen Unternehmens-Blog sprechen. Wenn das Unternehmen schon auf Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter und Youtube vertreten ist, braucht man da überhaupt noch einen eigenen Blog? Auch wenn das Unternehmen bereits auf solchen Plattformen aktiv ist, so ist man doch eingeschränkter und muss sich an Richtlinien und Vorgaben von Facebook & Co. halten, wenn es um gestalterische, technische oder auch rechtliche Dinge geht. Social Media ist für die Traffic-Generierung nach wie vor unverzichtbar.

Einen Mehrwert für den Kunden zu kreieren dauert und Zeit ist bekanntlich Geld. Um guten, hilfreichen Content zu erstellen, und dies regelmäßig, bedarf es Ressourcen. Interne Mitarbeiter müssen abgestellt werden, um den Blog zu pflegen oder externe Hilfe muss angefordert werden. Wie dem auch sei, ein Blog bedeutet mehr zeitlicher und finanzieller Aufwand. Es muss daher vorab gut abgewogen werden, ob sich ein Blog für das Unternehmen lohnt.

Wer einen eigenen Blog anfängt, der muss sich auch bewusst sein, dass er dadurch verletzlicher ist und eine größere Angriffsfläche für Kritiker bietet. Auch wenn man als Unternehmen immer bemüht ist, den Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, so kann es doch auch mal nach hinten losgehen. Wer eventuell eine schlechte Erfahrung mit dem Produkt oder der Dienstleistung gemacht hat, der findet auf dem Blog oder Social Media Kanälen eine öffentliche Plattform, um seine Meinung Kund zutun.

Letztendlich sollte Corporate Blogging Teil einer umfassenden integrierten Content-und Conversion-Marketing Strategie sein. SEO und Thought Leadership sind starke Motivationen, aber Corporate Blogging kann außerdem die Lead-Generierung verbessern.

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Ein Kommentar

  1. Ich finde die Idee ist in unserer heutigen Zeit zweckemäß.Früher sind die Leute von Tür zu Tür gelaufen. Heute wird das ganze bequem online zur Schau gestellt. Klar in ein paar Ressourcen muss man investieren. Der Mehrwert ist denke ich aber extrem. Natürlich braucht man auch hier geduld bis die ersten Leser kommen.

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